Google Maps am Nokia N900

January 13th, 2010   •   1 comment   

Google Maps ist wohl eine der besten und beliebtesten Anwendung auf mobilen Geräten. Das liegt weniger an der Einzigartigkeit oder der Qualität der Karten. Hier gibt es Konkurrenz von verschiedenen Anbietern. In meinen Augen kennt man Google Maps einfach von der Webversion und ist deshalb schon sehr gut mit dem Look & Feel vertraut.




Nicht nur ich vermisse offenbar Google Maps am Nokia N900. Weshalb ich hier mal ein paar Alternativen vorstellen möchte, um die Wartezeit auf eine echte Portierung zu überbrücken.

Google Maps am Nokia N900

Google Maps am Nokia N900

Positionierung

Damit der vorinstallierte Browser des N900 auf die Position zugreifen kann, muss die GeoLocation provider extension installiert sein. Die Extension findet man wie gewohnt im Programmkatalog.

maeMaps

Eine wirklich gute Version von Google Maps für das N900 bzw. für maemo hat ein Entwickler aus Bern gemacht.

Ich habe ein Video gemacht, um die Funktionen zu zeigen:

URL: http://tomch.com/maemaps.html

Google Maps Mobile Web

Wie für die meisten Dienste, bietet Google auch für Maps eine mobile Version der Webseite und diese funktioniert bis auf ein paar Einschränkungen auch auf dem N900 ganz gut.

Hier ein Video von thenokiablog:

URL: http://maps.google.com/maps/m

Machen in Zukunft Browser mobile Apps unnötig?

September 3rd, 2009   •   6 comments   

Wie ich schon des öfteren angemerkt und im Artikel über Walled Gardens auch veröffentlicht habe, bin ich der Meinung, dass nicht für jeden Anwendungsfall eine mobile Applikation sinnvoll ist. Vor kurzem hat Vic Gundotra, Google Engineering Vizepräsident, bei einer Konferenz angemerkt, dass die Zukunft in Web-Apps zu suchen ist.

Das dieser Kommentar nicht an den Haaren herbeigezogen ist, beweist Google mit Google Latitude für das iPhone recht anschaulich. Der Dienst zeigt gut, wie weit man mittlerweile Telefonfunktionen innerhalb des Browsers nutzen kann und wie komfortabel sie auch zu bedienen sind. Bei Latitude, einem Dienst bei dem man seinen Freunden bekannt geben kann wo man sich gerade aufhält, wird von der Webapplikation auf den gegenwärtigen Standort (Zellinformation, WLAN-Positionierung oder GPS) zurückgegriffen.

Google Latitude am iPhone

Google Latitude am iPhone

Positionsbestimmung

Positionsbestimmung

Freunde

Freunde

Datenschutz

Datenschutz

Google Maps Menü

Google Maps Menü

Google Maps am iPhone mit Latitude

Google Maps am iPhone mit Latitude

Das ist nur möglich, weil der Browser (Safari) ab iPhone OS 3.0 auf die Positionsbestimmungsmethoden des Gerätes zugreifen kann und das an die Webapplikation weiterreicht. Firefox 3.5 bringt diese Möglichkeit auch auf den Desktop-PC bzw. Notebook und zeigt in meinen Augen ganz gut, wie die Zukunft der Browser aussehen wird. Auf mobilen Browsern macht die Position in meinen Augen noch mehr Sinn – das werden die verschiedenen Hersteller wohl über kurz oder lang auch so sehen.

Position in Firefox 3.5

Position in Firefox 3.5

Für die Entwickler von mobilen Diensten würde das eine deutliche Erleichterung und Kostenersparnis bringen, da nicht mehr für iPhone, Android, S60, Maemo, Java, Windows Mobile, usw. entwickelt werden müsste, sondern “nur” noch die Stylesheets und Skripte für den Zugriff auf diese Funktionen angepasst werden müssten. Ganz nebenbei würde man sich noch die “wird meine App zugelassen”-Angst ersparen und sie auch leichter updaten können, ohne die User gleich mit Updates bombardieren zu müssen.

Ich bin überzeugt, dass Browser in Zukunft auf weitere Kernfunktionen des Gerätes zurückgreifen werden und sich dann viele Dienste überlegen, noch eigene Applikationen zu entwickeln. Welchen Nutzen hat “TIME.com” wirklich, wenn sie als x-te Zeitung eine eigene iPhone-Applikation im App Store zur Verfügung stellt? Erreichen sie mit einer wirklich guten mobilen Version die zahlreichen Blackberrys, Nokias, etc. und natürlich die iPhones nicht genauso gut? Wahrscheinlich liegt es einfach daran, dass es mittlerweile zum guten Ton gehört, auch eine iPhone App zu haben.

Google Maps (Android) mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Street View

June 16th, 2009   •   6 comments   

Durch einen Post auf dem Google Mobile Blog bin ich darauf aufmerksam geworden, dass es für Google Maps jetzt ein Update im Android Market gibt.

Für mich war es erstmal eine Überraschung, dass eine Standard-App über den Market upgedatet werden kann. Im Grunde ist es aber eine Anwendung wie jede andere auch und ein losgelöstes Update sollte kein Problem sein. Allerdings habe ich keine Benachrichtigung über ein vorhandenes Update im Market erhalten. Offensichtlich muss die Anwendung manuell installiert werden. Während der Installation erscheint dann auch der Hinweis, dass die Anwendung eine andere ersetzt und man muss sich nicht vor zwei Google Maps Installationen fürchten. Am iPhone bzw. iPod Touch ist mir ein Update der Standardanwendungen ohne Firmwareupdate nicht bekannt. Warum nicht?

Die Version 3.1.0 (#3170) bringt einige große Neuerungen mit:

  • Routenplanung mit öffentliche Verkehrsmittel
  • Latitude jetzt auch mit Statusupdate (wo auch immer das erscheint)
  • Street View

Etwas kleinere Änderungen findet man auch. So kann Beispielweise eine Adresse einfach durch langen Druck auf den Bildschirm angezeigt und ausgewählt werden. Außerdem sind die Zoom-Buttons nach links gerückt, um Platz für die Vor-/Zurück-Buttons und dem Listen-Button zu schaffen. Diese Buttons werden im Routen-Modus angezeigt. Durch die Integration der öffentlichen Verkehrsmittel sieht auch die Routenplanung anders aus. In meinen Augen ist das jetzt viel aufgeräumter und übersichtlicher.

Die Spracheingabe scheint allerdings englischsprachigen Usern vorenthalten zu bleiben. Diese Funktion ist aber generell in der deutsche Lokalisierung noch nicht vorhanden und wird wohl auch noch eine Weile dauern.

Video von Street View:

Austrias Next Topmodel und das G1

February 2nd, 2009   •   1 comment   

Heute musste ich mit Schrecken beobachten, wie die “Models” der Puls4-Show “Austrias Next Topmodel” das G1 wirklich unter seinem Wert präsentiert haben. (warum ich sowas sehe, will ich hier nicht näher erörtern)

In der heutigen Episode hatten sie unter anderem die Aufgabe, in Mailand den Weg zu mehreren Castings zu finden. Kurz gesagt: Das G1 stieg dabei nicht wirklich gut aus.

Wenn aber jemand keinen Stadtplan lesen kann, dann kann auch die beste Karten-Anwendung am Handy nichts machen. Ich selbst bin ständig in Wien unterwegs und treff mich oft mit Leuten an unterschiedlichen Orten bzw. Lokalen. Ich gebe auch ganz offen zu, dass ich mich in Wien nicht gut auskenne. Als Bergmensch, wie mich meine Freundin immer bezeichnet, kann und will ich mir einfach keine Straßennamen merken. Ist aber auch gar nicht notwendig, ich habe immer ein Handy dabei und kann – im Gegensatz zu Models – Straßenkarten ganz gut lesen.

Ich finde das Google Maps am G1 wirklich gut implementiert ist und auch einfach zu bedienen ist. Einziger Kritikpunkt für mich ist eine Fehlpositionierung in der Nähe der Wiener Mariahilferstraße. Ich war plötzlich vor der Küste Wales. Hier hat wohl T-Mobile bei einem Sendemasten die falschen Koordinaten hinterlegt, anders kann ich mir das nicht erklären.

Nokia N96 – Berlin (Fotos)

December 19th, 2008   •   4 comments   

Letztes Wochenende hatte ich in Berlin zu tun und habe das gleich genutzt um die Fotofunktion des N96 auf die Probe zu stellen. Deshalb habe ich meine Digitalkamera gleich zu Hause gelassen und mich voll auf die gute 5 MP-Kamera des Nokia N96 verlassen.

Das beste Feature der Kamera ist, das alle Bilder automatisch geogetaggt werden. Damit können die Bilder nach dem Upload zu Ovi oder flickr automatisch auf einer Landkarte angezeigt werden. Dadurch wirken die Bilder für mich viel authentischer und man weiß sofort wo sich das Bauwerk befindet oder wo man was erlebt hat.

Leider bietet Ovi noch keine Funktion zum Einbetten der Karte

Die Kamera funktioniert gut und mach (bei Tageslicht) wirklich gute Aufnahmen. Für Aufnahmen im Dunkeln ist leider der Blitz etwas zu schwach und die Bilder werden körnig.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist der Druckpunkt des Auslösers, der hätte etwas weniger schwergängig ausfallen können.

Wofür der LED-Blitz aber perfekt ist, ist für Nahaufnahmen und zum Fotografieren von Dokumenten. Die LEDs leuchten die Scene eher gleichmäßig aus und haben nicht so ein hartes Licht wie ein normaler Blitz. Dadurch spiegelt es weniger und das Objekt wird besser ausgeleuchtet.

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