Bada – Developer Plattform von Samsung

March 18th, 2010   •   no comments   

Als ob das Leben für mobile Entwickler nicht schon kompliziert genug wäre, gesellt sich zu Symbian, Brew, Java, iPhone, Android, Windows Mobile und WebOS jetzt auch noch Samsung mit einer eigenen Plattform dazu.

bada (koreanisch für Ozean) – so der klingende Name – sollte in Zukunft die Basis für die High-End Geräte von Samsung mit hauseigenem OS sein.

Samsung Wave mit bada

Samsung Wave mit bada

Die Öffentlichkeit sollte ab April mit der Verfügbarkeit des Wave in den Genuss dieser Plattform kommen und der dazugehörige Store gelauncht werden. Ab dem 3. Quartal dieses Jahres sollte der Store dann auch für Windows Mobile bzw. Windows Phone Geräte und Symbian Geräte verfügbar sein. Für Low- und Mid-Range Geräte gibt es mit Samsung Apps ja schon so etwas ähnliches wie einen eigenen Store, der aber hauptsächlich Java-Applikationen enthält und mehr ein Web-Portal als ein Store ist.

Interessieren Entwicklern steht ein SDK für Windows zur Verfügung. Entwickelt wird in C++. Bislang ist mir keine Integration in PhoneGab oder eine andere Multi-Plattform Entwicklungsumgebung bekannt.

Genauere Aussagen darüber, wie viele Geräte mit bada erreicht werden können, konnte ich nicht in Erfahrung bringen. Das gerade das für Entwickler entscheidend sein wird um sich mit dieser Plattform zu beschäftigen, ist klar.

Ich bin wirklich sehr gespannt, ob es Samsung schaffen wird die Entwickler für diese Plattform zu begeistern und bada eine ernstzunehmende Alternative zu iPhone, Android, Symbian & Co werden kann.

Weitere Informationen zu Bada
bada Developer Programm

App Stores – die Entwickler-Sicht

January 7th, 2010   •   3 comments   

Als Fortsetzung des App Store Vergleichs möchte ich nun die App Landschaft ein wenig aus der Entwickler-Sicht betrachten und einige Tools für den einfacheren Einstieg in die App-Entwicklung beleuchten:

Wer die Bühne der mobilen Software-Entwicklung betreten möchte, sollte in erster Linie darauf achten, mit den Geräten, für die die Apps gedacht sind,  Test durchzuführen. Emulatoren sind zwar für erste Überprüfungen recht brauchbar, für professionelle Test sollte man aber immer das jeweilige Handset wirklich in der Hand halten und die App damit ausprobieren. Zudem muss man auch Gedanken darüber machen, für welche Plattform man entwickelt bzw. welche Plattform die potentiellen Abnehmer nutzen. Vor dem iPhone war die Antwort auf diese Frage meist J2ME (Java 2 Micro Edition), weil fast jedes Handy damit zurecht gekommen ist und schon ganz nette Programme damit gemacht werden konnten. Heute fristet J2ME in der öffentlichen Wahrnehmung eher ein Schattendasein und Firmen, die nur J2ME-Programme entwickeln, werden fast schon milde belächelt. Trotzdem erreicht man damit wohl potentiell noch immer die meisten Leute. Wie bereit diese Klientel ist, sich Zusatzsoftware auf dem Handy zu installieren, sei mal dahingestellt. Das Idee für die Anwendung sollte außerdem gut sein und dass man sein Handwerk verstehen muss, setzte ich hier mal voraus.

Entwicklungsumgebungen

Um alle Features einer Plattform auszuschöpfen kommt man nicht umhin, sich mit den SKDs (Software Development Kit) der jeweiligen Hersteller ausführlich zu beschäftigen. Wer allerdings nur Basisfunktionen nutzen möchte, nur schnell mal eine Applikation im App Store sein Eigen nennen will, um das Potential für diese neue Entwicklung besser abschätzen zu können oder einfach nur sagen zu können “Ich habe auch eine App”, der sollte sich unter anderem AppMakr oder PhoneGap genauer ansehen.

AppMakr

AppMakr ist ein online Tool, bei dem man sehr einfach einen RSS-Feed von einer Webseite in eine native iPhone-Anwendung umwandeln kann. Wie sinnvoll das ist und welchen Mehrwert es gegenüber einer Web App bietet, muss jeder für sich entscheiden. Eine schnellere und einfachere Möglichkeit zu einer Anwendung zu kommen, ist mir im Moment aber nicht bekannt. Kostenpunkt: $199.

Mobile2Null iPhone App

Mobile2Null iPhone App

PhoneGap

Etwas mehr Potential für Entwickler hat PhoneGap. PhoneGap versteht sich als Open Source Framework zur plattformübergreifenden Programmierung von mobilen Anwendungen für iPhone, Android und Blackberry. Programmiert werden die Anwendungen mit JavaScript. Dieses Framework ermöglicht es, sein Programm einmal zu entwickeln und es dann für verschiedene Plattformen verwenden zu können.

PhoneGap Features

PhoneGap Features

Mojax

Ein ganz ähnliches Ziel verfolgt mFoundry mit Mojax. Es definiert sich selbst als mobile Ajax application framework und hat seine Ursprünge noch in der J2ME-Zeit.

Mojax

Mojax

Weitere Tools für iPhone Applikationen listet ReadWriteWeb.

Wer sich ernsthaft an die Entwicklung mobiler Anwendung heranwagen möchte, sollte sich die Tipps von Martin Lawrence und Wolfram Herzog ([1] und [2]) auf Mobile Zeitgeist zu Herzen nehmen.

Vermarktung

Bei der Vielzahl an Applikationen ist es für die Entwickler besonders wichtig, die Kunden auf sich aufmerksam zu machen. Geheimrezept gibt es dafür wohl keines, allerdings hat das Wall Street Journal einige sehr hilfreiche Tipps veröffentlicht, die man beachten sollte:

Mund-zu-Mund Propaganda

Besonders in den ersten Wochen ist es besonders wichtig, Aufmerksamkeit zu erregen. Um das zu erreichen sollte man Promotion-Codes an relevante Personen vergeben (Blogger, Twitter-User mit vielen Followern, Journalisten, etc. …), die die Anwendung gratis testen können und darüber berichten.

Werbung

Wenn das notwendige Kapital verfügbar ist, kann man seine Applikationen auch auf verschiedenen Portalen oder auch in anderen iPhone-Anwendungen bewerben. Dazu kann man auf mobile Advertising Netzwerke wie Greystripe oder AdMob zurückgreifen.

Natürlich kann man auch – wie ich in Paris beobachten konnte – Außenwerbung einsetzen.

Soundwalk

Soundwalk

iGourmand

iGourmand

Region

Die meisten Stores bieten es an, die  Anwendung nur für ein spezielles Land zur Verfügung stellen. Dadurch muss man sich nicht gleich gegen die ganze Welt behaupten und hat eine größere Chance auf Erfolg.

Eine Liste der Top-Anwendungen aus dem Apple App Store von 2009 findet man bei MobileCrunch.

Ein eBook zu diesem Thema kann für $ 49,- unter izendev bezogen werden.

Messung

Mit der Einführung von “Analytics for Mobile Apps” hat Google eine einfache Möglichkeit geschaffen, die Nutzung einer Anwendungen zu messen. Das zeigt recht deutlich, wie wichtig es auch bei mobilen Anwendungen ist zu wissen, wie ein Benutzer die Software nutzt und welche Funktionen ausgebaut bzw. welche verbessert werden müssen.

Ein weiterer Anbieter von mobile App Analytics ist Flurry.

Monetarisierung

Selbst wenn man es oft vergißt oder ignoriert, Softwareentwicklung kostet Geld und das meist nicht zu knapp. So mancher Kunde ist da schon etwas überrascht, wenn man ihn mit die Kosten einer iPhone-Anwendung konfrontiert.

Eine sehr interessante Präsentation zum Thema Pricing im Apple App Store gibt es von Pinch Media:


iPhone AppStore Secrets – Pinch Media

Wer mit Gratis-Anwendungen am iPhone oder Android Geld verdienen möchte, dem sei Tapjoy ans Herz gelegt. Die Macher von TapDefense haben damit ein sehr umfangreiches Tool für die Monetarisierung von kostenlosen Anwendungen geschaffen.

Probleme

Bei all der Euphorie rund um die App Stores und den großartigen Erfolgen von Apple mit seinem iPhone, darf man die steigende Unzufriedenheit nicht außer acht lassen.

So hat sich Joe Hewitt, der Mastermind hinter der Facebook iPhone App sehr kritisch geäußert (“My decision to stop iPhone development has had everything to do with Apple’s policies.”) und sich von der iPhone-Entwicklung verabschiedet. Gedeon Maheux äußert auf seinem Blog auch sehr deutliche Kritik an Apple und kritisiert die fehlende Sichtbarkeit der meisten Anwendungen und die mangelnde Kontrollmöglichkeit für die Entwickler. Genau dieser Punkt hat wohl auch TweetDeck zu schaffen gemacht. Eine aktualisierte Version von TweetDeck hat damals Probleme verursacht und musste trotz einer recht schnellen Fehlerbehebung aus dem App Store genommen werden und war wegen des Approval Prozesses einige Tage nicht verfügbar. Und selbst Giganten wie Google haben mit dem Approval Prozess zu kämpfen: Apple hat beispielsweise Google Voice nicht zugelassen und auch für Google Latitude musste Google eine webbasierte Version bauen, um der rigorosen Behandlung von Apple zu entgehen.

Aber Apple steht damit nicht alleine da, denn auch im Android Market scheint nicht alles eitle Wonne zu sein: Dort beschwert sich Larva Labs mit zwei Top-Games (Battle For Mars und RetroDefense) kaum Geschäft zu machen. $62.39 pro Tag sind wohl wirklich ein sehr mageres Geschäft.

App Store Vergleich & Liste

January 5th, 2010   •   4 comments   

Was mir schon eine Weile auf der Seele brennt, ist ein Vergleich der momentan verfügbaren App Stores. Die Stores von Apple (mit iPod Touch), Android (mit T-Mobile G1) und den Ovi Store von Nokia (mit N97) habe ich selbst unter die Lupe genommen und alle weiteren als Liste angeführt. Falls einer fehlen sollte, bitte in den Kommentaren anführen und mir zu verzeihen, dass ich nicht alle testen konnte. Die Blackberry App World und der Palm App Catalog würden mich persönlich noch interessieren, allerdings fehlen mir dafür die Geräte bzw. war die App World für mein Testgerät nicht verfügbar.

Apple App Store

Der App Store von Apple ist nach wie vor das Nonplusultra, was App Stores betrifft und das wird sich so schnell auch nicht ändern. Zu groß ist der Vorsprung von Apple und zu viele bekannte Marken haben für den Store bereits eigene Anwendungen entwickelt.

Ein paar harte Fakten:

  • Launch 11. Juli 2008 (Gemeinsam mit dem iPhone 3G und OS 2.0)
  • über 3 Mrd. Downloads
  • über 100.000 Apps (aktuelle Zahlen bei AppShopper)
  • über 125.000 Entwickler im iPhone Developer Program

(Apple Presseaussendung vom 28.09.09, Apple Presseaussendung vom 04.11.09)

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache, ebenso bemerkenswert ist aber der Einfluss des App Stores auf die mobile Landschaft:

Trotz einiger Versuche wurde der Erfolg des App Store bis jetzt von niemandem erreicht, weder in der Anzahl der angebotenen Applikationen, noch in der Qualität der Applikationen. Aber auch bei der Qualität des Stores selbst kann bis jetzt Apple keiner wirklich das Wasser reichen.

Der Store lädt schnell und flüssig, die Navigation und Suche (inklusive Auto Suggest) funktioniert gut, der Download und die Installation sind schnell und unkompliziert, ebenso die Abrechnung über das iTunes-Konto. Da man um iTunes als PC-Nutzer soundso nicht herum kommt, ist die Backup-Funktion der Applikationen sehr praktisch: Beim Umstieg auf eine neue Generation hat man sofort seine Apps und Daten am neuen Gerät. Besonders gelungen finde ich auch die Detailseite jeder Applikation: Neben der Beschreibung finden auch noch mehrere Screenshots Platz. Hier kann man sich wirklich vorab schon ein gutes Bild von der Applikation machen und einen Fehlkauf in den meisten Fällen vermeiden.

Highlights

Highlights

Kategorien

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Top25

Top25

Suche

Suche

Installation

Installation

iTunes Konto

iTunes Konto

Applikationsseite

Applikationsseite


Android Market

Der Android Market hat es in meinen Augen bis jetzt am besten geschafft, den App Store zu kopieren. Man findet sich auch hier recht schnell zurecht, der Download funktioniert ebenfalls schnell und unkompliziert. Besonderer Vorteil ist, dass bis zum Download der ersten kostenpflichtigen Applikation keine Zahlungsinformationen angeben werden muss. Für die Authentifizierung ist “nur” ein Google Konto notwendig, ohne das ein Android Handy ohnehin wenig Sinn macht. Die Qualität der Anwendungen hat sich in den letzten Monaten sehr gut entwickelt und es scheinen immer mehr Entwickler auf den Android-Zug aufzuspringen. Die Quantität ist mit knapp 21.000 gelisteten Applikationen schon recht beachtlich. (Quelle: AndroLib)

Android Market Statistik

Android Market Statistik

Ebenfalls lassen sich die Anwendungen im Android Market sehr gut und einfach installieren. Falls eine kostenpflichtige Anwendung nach der Installation doch nicht richtig überzeugt, kann die Bestellung innerhalb von 24 Stunden unkompliziert storniert werden und der Betrag wird nicht von der Kreditkarte abgebucht.

Android Market (Donut)

Android Market

Suche

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Kategorien

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Downloads

Downloads

Detailseite

Detailseite


Ovi Store

Relativ spät hat Nokia seinen Store ins Rennen gebracht. Unter der Marke Ovi (finnisch für Tor) sammelt Nokia seit einiger Zeit seine Online-Dienste und versucht sich damit, als globaler Internetkonzern zu positionieren.

Der Ovi Store wurde im Mai 2009 bei der Markteinführung des Nokia N97 gelauncht und hat seitdem viel Kritik einstecken müssen. Mittlerweile ist er aber zu einem gut funktionierenden Marktplatz herangewachsen und sollte auf keinen Fall außer acht gelassen werden.

Im Gegensatz zu den beiden zuvor genannten, kann der Ovi Store auch auf älteren Geräten nachinstalliert werden und erweitert so auch die Funktionen von Handys, die schon einige Jahre auf dem Buckel haben. So habe ich zum Beispiel den Store auch auf meinem Nokia N95 nachinstalliert und doch die eine oder andere App gefunden, die ich noch nicht auf dem Gerät installiert hatte. Dieses Faktum macht den Ovi Store in meinen Augen auch zum meist unterschätzten Store. Eine gute Anwendung im Ovi Store kann potentiell mehr Downloads erzielen als in jedem anderen Store, da sich ziemlich viele Ovi-fähige Geräte auf dem Markt befinden. Dies untermauert auch die Meldung, dass der Store bereits eine Million Downloads täglich vorweisen kann.

Empfohlene Anwendungen

Empfohlene Anwendungen

Kategorien im Ovi Store

Kategorien im Ovi Store

Kanäle im Ovi Store

Kanäle im Ovi Store

Suche im Ovi Store

Suche im Ovi Store

Suchergebnisse im Ovi Store

Suchergebnisse im Ovi Store

Detailseite im Ovi Store

Detailseite im Ovi Store


Programmkatalog am Nokia N900

In Zukunft wird der Ovi Store auch für das Nokia N900 bzw. Maemo verfügbar sein. Zum Zeitpunkt des Tests war das noch nicht der Fall. Sehr wahrscheinlich ist jedoch, dass der Ovi Store auf Maemo in Verbindung mit dem bereits vorhandenen Programmkatalog funktionieren wird.

Warum ich Maemo trotz der wohl kaum sehr großen Relevanz und des frühen Stadiums hier trotzdem kurz erwähnen möchte, ist die Tatsache, dass ich in Maemo die Zukunft von Nokia sehe und ich das N900 als ein sehr spannendes und interessantes Gerät betrachte.

Maemo Programmkatalog

Maemo Programmkatalog

Kategorien

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Optionen

Optionen

Kataloge

Kataloge


Preise

Entwickler wollen bezahlt werden, das ist ganz klar – sie sollten von ihren Ideen und innovativen Anwendungen auch etwas haben. Trotzdem erscheint es mir wichtig, dass es ein gutes Angebot an kostenlosen Applikationen gibt, damit die Endkunden auf den Geschmack kommen und ohne Einstiegsbarrieren bereits die Funktionen ihres Gerätes erweitern können.

Bei den durchschnittlichen Preisen unterscheiden sich die Stores deutlich. So hat eine Studie von Distimo (via Techcrunch), bei der die Stores von Apple, Android und Blackberry betrachtet wurden, gezeigt, dass Anwendungen in der Blackberry App World im Durchschnitt 3x so teuer sind wie im App Store oder Android Market.

Applikation Store Preise

Applikation Store Preise

Der Grund für den höheren Preis bei Blackberry scheint wohl hauptsächlich darin zu liegen, dass der Mindestpreis für kostenpflichtige Applikationen in der App World bei $ 2.99 liegt (siehe Blackberry App World FAQ).

Der Ovi Store wurde hier leider nicht berücksichtigt, laut meiner Einschätzung dürften die Preise aber irgendwo zwischen Blackberry und iPhone/Android liegen.

Generell scheint laut einer Umfrage von Samsung die Bereitschaft für Anwendungen zu bezahlen, recht hoch zu sein. Immerhin 42% der Befragten gaben an, für Anwendungen etwas bezahlen zu wollen. Von den Zahlungsbereiten Befragten waren wiederum 54% bereit, bis zu € 5,- für eine Applikation auszugeben. Für 2013 prophezeit die Yankee Group ein Marktvolumen von 4,2 Mrd Dollar für mobile Applikationen auf dem US-Markt. ABI Research erwartet 2014 fünf Milliarden Downloads. In die selbe Richtung prognostiziert auch Frost & Sullivan mit 6,67 Mrd. Downloads 2014.

Weitere Stores

Mittlerweile versuchen viele Hersteller, Netzbetreiber oder Download-Portale einen App Store oder Marktplatz zu etablieren und den Kunden schmackhaft zu machen:

Schon etwas länger gibt es Portale wie:

Als Fortsetzung zu diesem Artikel gibt es noch die Betrachtung der App Stores aus Entwickler-Sicht.

QIK für Android

June 23rd, 2009   •   no comments   

Ein Grund, warum ich bis jetzt noch nicht ganz mit meinem G1 zufrieden bin/war, ist die Tatsache, dass ich damit noch nicht live streamen konnte. Ist jetzt kein Killer-Argument, aber manchmal doch ganz nett.

Das hat sich aber heute mit der ersten Version von QIK im Marketplace geändert.

Ich habe QIK bereits zu manchen Gelegenheiten auf meinem N95 verwendet und war sehr zufrieden damit. Die Version für Android profitiert natürlich sehr stark von der Touch-Bedienung, allerdings wurden meine Testvideos mit keiner Location-Information versehen. Ich nehme mal an, das wird bald nachgeliefert.

Alles in allem ist es eine gute erste Version. Als Android-User ist man es eh gewohnt, mit Beta-Versionen zu hantieren. Updates werden sicher bald kommen und dann wird es bestimmt auch etwas runder werden. Einen kurzen Test hat die Anwendung allerdings schon mal einwandfrei bestanden:

Google Maps (Android) mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Street View

June 16th, 2009   •   7 comments   

Durch einen Post auf dem Google Mobile Blog bin ich darauf aufmerksam geworden, dass es für Google Maps jetzt ein Update im Android Market gibt.

Für mich war es erstmal eine Überraschung, dass eine Standard-App über den Market upgedatet werden kann. Im Grunde ist es aber eine Anwendung wie jede andere auch und ein losgelöstes Update sollte kein Problem sein. Allerdings habe ich keine Benachrichtigung über ein vorhandenes Update im Market erhalten. Offensichtlich muss die Anwendung manuell installiert werden. Während der Installation erscheint dann auch der Hinweis, dass die Anwendung eine andere ersetzt und man muss sich nicht vor zwei Google Maps Installationen fürchten. Am iPhone bzw. iPod Touch ist mir ein Update der Standardanwendungen ohne Firmwareupdate nicht bekannt. Warum nicht?

Die Version 3.1.0 (#3170) bringt einige große Neuerungen mit:

  • Routenplanung mit öffentliche Verkehrsmittel
  • Latitude jetzt auch mit Statusupdate (wo auch immer das erscheint)
  • Street View

Etwas kleinere Änderungen findet man auch. So kann Beispielweise eine Adresse einfach durch langen Druck auf den Bildschirm angezeigt und ausgewählt werden. Außerdem sind die Zoom-Buttons nach links gerückt, um Platz für die Vor-/Zurück-Buttons und dem Listen-Button zu schaffen. Diese Buttons werden im Routen-Modus angezeigt. Durch die Integration der öffentlichen Verkehrsmittel sieht auch die Routenplanung anders aus. In meinen Augen ist das jetzt viel aufgeräumter und übersichtlicher.

Die Spracheingabe scheint allerdings englischsprachigen Usern vorenthalten zu bleiben. Diese Funktion ist aber generell in der deutsche Lokalisierung noch nicht vorhanden und wird wohl auch noch eine Weile dauern.

Video von Street View:

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