Heute gibt es mal etwas in eigener Sache und quasi den Beweis, dass ich mich schon seit längerem mit mobilem Tagging beschäftige. Gemeinsam mit meinem Studienkollegen Christoph haben wir im Rahmen unseres Studiums an der FH JOANNEUM sogar kurzzeitig eigene Tags entwickelt, sind aber relativ schnell auf Semacodes umgestiegen und haben das SDK von Semacode verwendet.
Ziel dieses Projektes war die Entwicklung eines mobilen Service um orts- oder objektbezogene Informationen auf einem mobilen Endgerät darzustellen.
Dieses Projekt war ein wesentlicher Bestandteil der Vertiefung “UPM” im Studiengang “Informationsmanagement”.
Neben der Entwicklung des Produktes, wurde die Marke gebildet (Design und PR) und ein Business Plan geschrieben.
Technologie: Mobiltelefon, Java MIDlet, mySQL, PHP, XML
Dauer: März 2005 bis Juni 2006
Wie bereits angekündigt war ich gemeinsam mit Norbert Hillinger auf dem BarCamp Vienna. Nachdem eine der Regeln eines BarCamps “If this is your first time at BarCamp, you HAVE to present.” lautet und wir uns beide mit dem Thema Mobile Coding bzw. Mobile Tagging beschäftigen, Norbert eher aus Anwendungs- und ich aus technischer Sicht, haben wir vor Ort noch eine Präsentation zu diesem Thema vorbereitet.
Ziel der Präsentation war eine kurze Einführung in das Thema zu geben, die verschiedenen Tags vorzustellen und ein paar Best-practice Beispiele zu zeigen.
Die Präsentation stellen wir euch natürlich zur Verfügung:

Nachdem ich gemeinsam mit meinem Komilitonen und Freund Christoph Perhab im Rahmen unseres Studiums an der FH JOANNEUM rund drei Semester lang an einem Projekt gearbeitet haben, dessen Kern sogenannte Tags waren, freut es mich ganz besonders das diese Technik jetzt von einem österreichischen Mobilfunkbetreiber aufgegriffen wird.
One verwendet dazu die aus der Schweiz kommenden BeeTags, ich persönlich finde zwar standardisierte Lösungen wie Semacodes besser, allerdings haben BeeTags auch ihre Vorteile und wurden vor allem speziell für den Einsatz in Verbindung mit Mobiltelefonen entwickelt.
Egal welche Tags verwendet werden, werden sie in den meisten Fällen dazu genutzt die URL einer Webseite zu speichern und somit den Weg ins mobile Internet zu verkürzen.
Diese Tags werden mit einer speziellen, am Handy installierten Software, abfotografiert und von der Software entschlüsselt. Nach dem Lesen des Codes wird der Browser aufgerufen und die entsprechende Webseite geöffnet.
One nutzt diese Technologie um den Kunden, nach eigenen Angaben, “coole Inhalte” auf das Handy zu liefern.
Auf jeden Fall freue ich mich ungeheuer darüber, diese Technologie endlich im größeren Stil auf dem österreichischen Markt zu sehen.
In Japan sind derartige Codes bereits sehr verbreitet und finden auch eine breite Anwendung, Europa hinkt hier bislang stark hinterher und außer einigen wenigen Marketing Aktionen oder kleineren Projekten gab es noch nicht viel zu sehen. Hoffentlich wird sich dies bald ändern, an der Zeit wäre es und Anwendungen gibt es meines Erachtens auch genug.
Via Telekom Presse